Vor meiner Dienstreise nach Malaysia hatte ich auf der Bank gefragt, ob ich ohne Probleme mit der Kreditkarte im Ausland Geld abheben könne. Das bejahte der Bankangestellte, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass ich dazu in jedem Fall meine PIN bräuchte. Da war guter Rat teuer – ich hatte zwar eine wage Idee, war mir aber nicht sicher. Der Mann von der Bank schlug vor, testweise  mit der Kreditkarte am Automaten Geld abzuheben – das kostet allerdings fünf Euro Gebühren. Doch dann hatte er eine viel bessere Idee.

Vor einigen Tagen haben wir unseren neuen Wagen, ein Werkstattwagen, bekommen. Es handelt sich um einen Opel Astra K. Am Freitagabend hatte ich zu Fuß einige Erledigungen gemacht und war ohne Haustürschlüssel weg. Weil keiner zu Hause war, wartete ich auf dem Hof. Nur kurze Zeit später fuhr der Rest der Familie mit dem Auto vor. Weil unsere Garage sehr schmal ist, steigen immer alle,  bis auf den Fahrer, auf dem Hof aus. Der Große saß auf dem Beifahrersitz und steigt aus. Der Kleine sitzt dahinter und steigt nicht aus. Schon geht das Fahrerfenster runter und meine Frau meint: “Du musst ihm die Türe aufmachen. Die geht von innen nicht auf.“. Wir unterhalten uns darüber, dass man das vielleicht im Menü einstellen kann. Doch darin hat sie schon gesucht und nicht gefunden.

Dabei ist die Lösung so einfach:

Tag-Liste: Freitags-Füller #451

Wer auch mitmachen will kann hier alles dazu nachlesen.
Die normal geschriebenen Fragmente sind die Vorgaben, in Fettschrift meine Ergänzungen. Wegen einer Dienstreise nach Malaysia mit einiger Verspätung.

1. Der beste Weg um mehr Freizeit zu haben: einfach mal dummstellen.

2. Einen Roman von Ken Follet lese ich gerade, und ich komme nur langsam voran.

3. Mein Adventskranz sind dieses Jahr vier Kerzen mit einigen zweigen auf einem Holztablett.

4. Das besonders die CDU und Frau Merkel so tun als wäre nichts gewesen und so weiter machen wie immer finde ich eine Frechheit und einfach nur unglaublich.

5. Es nähert sich das Jahresende mit Riesenschritten.

6. Das Fußballturnier der Jugendpflege hat Spaß gemacht und mich wieder daran erinnert, warum ich gerne Betreuer bin. Das ist aber leider nicht immer der Fall, um die Wahrheit zu sagen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meine zweite Laufeinheit in dieser Woche und einen Abend auf dem Sofa, morgen habe ich geplant, einige liegengebliebene Projekte voran zu bringen und vielleicht mal fotografieren zu gehen und Sonntag möchte ich den Tag genießen!

PasswoerterSchon seit vielen Jahren benutze ich für meine Besuche im Internet den mozilla firefox Browser. Allerdings war die aktuelle Entwicklung irgendwie spurlos an mir vorbeigegangen und plötzlich hatte ich die neueste Version „Quantum“ auf meinem Rechner. Fühlt sich gut an, sieht gut aus und wirkt subjektiv schneller als die vorherigen Versionen. Soweit so gut. Als dann allerdings eine Änderung an einem Webseiten-Template anstand und ich mich mit fireFTP mit der Webseite verbinden wollte, schaute ich in die Röhre – fireFTP wird vom firefox nicht mehr unterstützt. Natürlich hatte ich mir nicht alle Passwörter und Zugangsdaten der zahlreichen FTP-Verbindungen gemerkt und guter Rat war erstmal teuer. Im netz gibt es eine automatisierte Anwendung, die aber nur funktioniert, wenn fireFTP noch lauffähig ist und einen Export der Zugangsdaten machen kann. Doch das war mir zu aufwändig. Schließlich reden wir nicht von hunderten Zugangsdaten, sondern von etwas mehr als einem Dutzend und auch ohne eine Automatismus sind die Zugangsdaten nicht verloren.

FalscheTasteLiest man nur das eine Wort, kann einem vieles in den Sinn kommen. Zum Beispiel der Prokurist Peter Pauluke, der immer pünktlich war und seine Arbeit vor alles gestellt hat. Eines Tages warf er fünf Euro in einen Spielautomaten, einen einarmigen Banditen, und er gewann. Wenigstens am ersten Abend. In den folgenden Wochen drehte sich das Blatt doch Peter konnte mit dem Spielen nicht mehr aufhören. Immer mehr Geld verschwand in dem Schlitz des Glückspielautomaten.  Als er das erste Mal in die Kasse des Unternehmens griff hatte er noch ein schlechtes Gewissen, doch das änderte sich schnell. Irgendwann kam man ihm auf die Schliche und ihm wurde gekündigt. Seiner Familie sagte er nichts. Jeden Morgen ging er aus dem Haus und tat so, als würde er noch an die Arbeit fahren. Er ging aber in die Spielothek. Zuerst war er noch standhaft, doch irgendwann fing er an Bier und Schnaps beim Spielen zu trinken. Innerhalb weniger Monate war Peter abgerutscht.