kraft shdl
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Vor einigen Jahren in einem Schnellrestaurant mit dem goldenen Bogen. Ich bekam von meinem Arbeitgeber Essensgutscheine, die man dort zum Beispiel auch einlösen konnte. Und da ich in der Woche in Frankfurt wohnte, war ich hin und wieder Besucher in dem Restaurant mit dem goldenen Bogen.

Ich bestellte „Das Menü Nummer 6 mit einer Cola“ um einer mögliche Nachfrage zum Getränk vorzugreifen. Eine genuschelte Rückfrage des Mitarbeiters verstand ich als „SechsmitCola?“. Und bejahte. Aber offensichtlich sprachen wir nicht vom Selben. Er stellte nämlich eine Cola nach der anderen auf mein Tablett. Insgesamt sechs Stück. Es folgte eine kurze Diskussion, der Restaurantmanager wurde gerufen und die Cola wurde, bis auf eine, zurückgenommen.

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Es muss etwa in der siebten Klasse gewesen sein. Wir haben Musikunterricht und unsere Aufmerksamkeit lässt mehr als zu wünschen übrig. Wir unterhalten uns, machen Quatsch und nehmen am Unterricht nicht teil. Die Lehrerin kennt uns und unsere Namen noch nicht. Nach mehrmaligem Ermahnen fühlt sie sich so gestört und droht mit einem Klassenbucheintrag. Sie pickt sich mich heraus und fragt mich wie ich heiße. Ganz der Rebell antworte ich: „Staatsgeheimnis“. Sie schreibt den erstbesten Namen der ihr einfällt ins Klassenbuch – nicht meiner.

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Wenn Du denkst Du bist allein‘, mache deine Nägel rein.

Dieser Spruch passt ziemlich gut zu dem, was ich seinerzeit in der S-Bahn in Frankfurt erlebt habe. Vor einigen Jahren wohnte und arbeitete ich in der Woche in Frankfurt. Mein Weg zur Arbeit führte mich von Sachsenhausen/Oberrad an den Kaiserlei. Also nicht weit und wenn mich die Erinnerung nicht trügt nur zwei oder drei Stationen die ich meistens stehend fuhr.

So auch an diesem einem Morgen als sich ein etwa 50 jähriger Mann mit langer Dauerwellenmähne und blauer Latzhose gegenüber einer älteren, sehr fein wirkenden Dame, auf einem Vierersitz niederließ. Die Bahn hatte gerade Fahrt aufgenommen, als der Mann einen Nagelclips hervorholte und sich anfing, seine Fingernägel zu schneiden. Die abgeschnittenen Enden flogen scheinbar durch den Wagen, was die Ältere Dame verständlicherweise nicht gut heißen konnte: „Hörn se ma, des is aber ziemlisch eklig was sie da mache.“ Der Kerl schaut nur kur hoch und macht unverfroren weiter. Darauf die Dame „Könne sie sich ihre Nägel net daheim schneide, des gehört sisch doch net.“ Sichtlich genervt schaut der Kerl wieder die Dame an und erwidert: „Mach ‚n Kopp zu, Alte!“ und fährt mit seiner Nagelpflege fort. Die Dame steht auf und verlässt den Platz und wir erreichen meine Station.

Nagelprobe

Symbolbild

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Vor einigen Jahren, das Siphon unseres Waschtische3s im Familienbad war das erste Mal so verstopft, dass es sich nicht mehr durch mechanische Maßnahmen von außen reinigen ließ. Also musste es abmontiert werden. Natürlich kein Problem. Ich hocke mich vor den Schrank unter den Waschtisch und montiere fix den Siphon ab. Dann überlege ich: „Wohin mit dem Wasser aus dem Bogen.“ Na klar ist doch einfach zack ins Waschbecken gekippt – blöde Idee.

Auch gut war meine Aktion beim Renovieren unseres Wohnzimmers. Ich wollte einen Heizkörper abmontieren, um dahinter tapezieren zu können. Wir haben an jedem Heizkörper einen Absteller, so dass wir ihn leerlaufen lassen können. Also den Absteller zu und das erste Wasser aus dem Entlüfter laufen lassen. Dann die großen Muttern gelöst um den Heizkörper abnehmen zu können. Doch was ist das: Wasser spritzt aus dem Rohr. Verdammt ich habe die Muttern unter dem Absteller gelöst statt darüber – blöde Idee. Zack Daumen drauf und um Hilfe gerufen. Zu zweit ließ sich das Malheur dann relativ schnell beheben.

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Früher gab es in Windows eine Funktion mit der man Meldungen über das Netzwerk senden konnte (net send). In aktuellen Windows-Versionen gibt es diese Funktion nicht mehr. In der Firma wo ich seinerzeit meine Diplomarbeit gemacht und als Werkstudent gearbeitet habe wurde dieses Feature ziemlich oft genutzt. Beispielsweise um sich für die Pause zu verabreden oder um zu „chatten“.

Wenn ich mich richtig erinnere war es so, dass die Nachricht an alle im Netzwerk ging, wenn man explizit keinen Empfänger nannte. Eines Tages vergaß es ein Kollege und ließ sich despektierlich über einen der Geschäftsführer aus. Das war ihm ziemlich peinlich und er schob schnell eine Entschuldigung hinterher. Immerhin nahm es der Geschäftsführer mit Humor.

Daran musste ich heute Morgen denken, als sich jemand in einer WhatsApp Gruppe etwas unglücklich über jemanden äußerte der allerdings ebenfalls Mitglied in dieser Gruppe ist. Immerhin nahm es der betroffene auch mit Humor bzw. blieb ruhig und Schlug zur Klärung der Sachlage ein klärendes Gespräch vor.

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