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TitelHaus

Seit einigen Wochen habe ich eine Drohne (YUNEEC Q500 4K). Vier Mal war ich auch schon in der Luft und konnte mich mit dem Arbeitsgerät vertraut machen. Die Drohne verfügt über einen Smartmodus. Dann bewegt sie sich immer in die Richtung in die man den Steuerhebel der Fernbedienung bewegt. Soweit so schön, aber man sollte meiner Meinung nach auf jeden Fall schnellstmöglich die Steuerung ohne dieses kleine Helferlein erlenen.

Beim ersten Flug bin ich extra ins Feld gefahren, weit weg von jeglicher Bebauung und jedem Hindernis. Es galt erstmal ein Gefühl für das Ansprechverhalten und die Bedienung zu bekommen. Nach den ersten zögerlichen Auf- und Abstiegen wurde ich mutiger. Es sollte ein Flug dicht über die Halme eines Feldes werden. Irgendwann verwechselte ich den Hebel für die Höhe mit der Flugrichtung, kam zu tief, blieb mit dem Landegestell in den Halmen hängen und stürzte, ohne Schaden zu nehmen, ab.

 

Etwas mutiger geworden unternahm ich weitere Flugversuche bei unserem Grundstück. Keine komplizierten Manöver. Ein bisschen hoch, ein bisschen runter, alles schon ohne die Hilfe des Smartmodus. Dann wollte ich knapp unter einem Baum durchfliegen, bremste,  unterschätze aber die Tatsache, dass sich die Drohne auch nach dem die Hebel in Neutralstellung stehen minimal bewegt. Das reichte auf jeden Fall aus, dass ich die herabhängenden Äste des Baums mit den Rotoren streifte, einen Looping machte und aus geringer Höhe abstürzte. Es löste sich ein Puffer der Gimbal –Aufhängung, was sich ohne Umstände wieder richten lies.

Vorgestern und gestern nutzte ich dann die Windstille und die vorhandene  Zeit für weitere „Übungen“ und es lief alles super. Die Flugmanöver waren sicher und mein Gefühl für Bedienung war sehr gut. Leider passte das Licht an beiden Tagen nicht (zu spät und zu bedeckt) aber es macht zunehmend mehr Spaß. Am Wochenende will ich mal einige Aufnahmen machen und dann auch zu einem Video zusammenschneiden. Mir erscheinen meine Schwenks und Manöver oft noch zu ruckartig und „ungewöhnlich“. Außerdem habe ich bemerkt, dass ich die Videos nicht zu lange laufen lassen sollte. Das macht es dann beim Schnitt nämlich schwer, die richtigen Sequenzen zu finden und auszuwählen. Man sieht also, dass wie immer gilt: Übung macht den Meister.