Laeppchen

Seit etwa Mitte September komme ich nicht mehr so richtig ins Laufen – leider. Angefangen hat es mit einer dicken Erkältung nach meinem Aufenthalt in Popperinge. Direkt darauf folgten, immer noch krank, die Dienstreise nach Malaysia und direkt daran eine Reise nach München. Immerhin schaffte ich es in München nach einer längeren Pause mal wieder die Laufschuhe zu schnüren. Leider musste ich wegen einer Messe in Otterfing/Wettlkam nübernachten und hier war es kaum möglich, im Dunklen zu Laufen. Der Ort selbst hat nur einige wenige Häuser und im Feld war es mir einfach zu dunkel.

Wieder zu Hause wollte ich wieder mit dem Laufen starten, doch dann kam mir der vergangene Montag dazwischen. Ich war mit dem Kleinen im Wald unterwegs um einen Platz zu besichtigen, ob er für einen Drohnenaufstieg geeignet ist. Wir sind auch gleich geflogen und haben einige Testaufnahmen gemacht. Auf dem Rückweg habe ich den Blick auf die herbstlichen Bäume genossen und vor mich hingeträumt. Dabei bin ich leider auf einen Stein getreten, der unter meinem Fuß weggerollt ist. Dabei ist mein Fuß umgeknickt und ich habe mich verletzt. Am nächsten Morgen war der Knöchel dick und ist es, eine Woche nach dem Unglück, leider immer noch. So habe ich jetzt einen Salbenverband um den Fuß und hoffe, dass es bald wieder besser ist und ich wieder ins regelmäßige Laufen komme.

 

Laufen2017

Gestern habe ich den 200. Tag ohne Süßigkeiten und Knabbereien beendet. Natürlich gab es zwischendurch auch mal einen kleinen Knick und eine Phase ohne Motivation. Inzwischen hat sich das aber wieder gebessert und am 20. Juni habe ich endlich damit angefangen zu Laufen. Im Vorfeld hatte ich einige Wochen meine Fahrradtouren aufgenommen. Die Strecken wurden länger und die Belastung intensiver. Dennoch tat ich mir mit dem Laufen am Anfang ziemlich schwer, hatte ich die letzten Laufeinheiten irgendwann im Herbst 2014 absolviert.

Ich habe mir die RunningApp von Freeletics heruntergeladen und mache dort erstmal das Programm zur Erhöhung der Ausdauer. Meistens laufe ich das vorgegebene Intervall aus Laufstrecken und Gehpausen und mache mich danach, laufenderweise, auf den Rückweg. Gestern fühlte ich mich dann ganz gut und habe dem geplanten drei Kilometerlauf noch direkt das vier Kilometerintervall angefügt. Ob sinnvoll oder nicht ist mir egal. Auf jeden Fall merke ich einen Fortschritt und werde auch weiter am Ball bleiben und das Programm, mit kleineren Abweichungen, durchziehen.

Wetterbedingt und wegen der Lichtverhältnisse ist das Laufen im Moment auch kein Problem. Wie es sich mit zunehmend kürzeren Tagen entwickelt wird sich zeigen. Von Vorteil ist im Moment außerdem die Tatsache, dass bei vielen ehrenamtlichen Aufgaben Sommerpause ist. Das nimmt deutlich Terminstress aus dem Kalender. Aber Bewegung muss sein und ich werde auch zukünftig, soweit möglich, bei vollen Terminkalendern nicht darauf verzichten.

DieWadeBei meiner Dienstreise vor zwei Wochen habe ich angefangen zu Laufen. Vor hatte ich es ja schon länger aber ich konnte mich bis dahin nicht aufraffen. Auslöser bzw. letzter Anstoß war der Trainingsplan den der Große zur Saisonvorbereitung bekommen hat. Laut meiner App hatte ich das letzte Mal im Herbst 2014 ernsthaft die Laufschuhe an und war gelaufen. Dass das eine lange Zeit ist merkt man auch an meiner vorhandenen Ausdauer. Dabei haben die Radtouren der vergangenen Woche sicher schon zu einer Besserung beigetragen.

Ich teile meine Laufrunden immer in zwei Teile auf. Im ersten Teil mache ich eine Art Intervalltraining mit einer App. Meistens 2-3 km mit unterschiedlich langen Lauf- und Pauseteilen. In den Pausen bleibe ich natürlich nicht stehen sondern gehe zügig weiter. Nach einer kurzen Verschnauf- und Dehnungspause trete ich dann laufenderweise den Heimweg an. Dabei kommen meist zwischen fünf und sieben Kilometer zusammen. Und ich merke langsam auch einen Fortschritt aber es ist wirklich Geduld gefragt und man darf nicht zu viel auf einmal wollen.

GeiselMit dem Beginn meines Weihnachtsurlaubs 2016 hatte ich mir vorgenommen, mich gesünder zu ernähren. Dazu gehörte für mich in der ersten Stufe in erster Linie der Verzicht auf Knabbereien und Süßigkeiten wie Gummibärchen und Schokolade. Außerdem wollte ich mich mehr bewegen. Mindestens 8000 Schritte jeden Tag. Das hat bis zum heutigen Tag auch super geklappt. Gemessen habe ich die Schritte mit einem Orbit, den wir mal bei einem Preisausschreiben gewonnen haben.

Das Gerät tut eigentlich genau das, was es machen soll. Doch neulich Abend hatte ich etwa 10.000 Schritte gelaufen. Wenigstens zeigte der Orbit das auf dem Display an. Doch die runtastic me-App wollte partout keine Verbindung mehr zum Schrittzähler herstellen. Weder ein Neustart des Handys, noch ein zurücksetzen des Caches half. Hartnäckig zeigte die App weniger als 8000 Schritte an. Mit jedem Versuch die Verbindung wieder herzustellen rückte der Zeiger näher an Mitternacht heran. Ich schaffte es nicht die App zu aktualisieren. Einzig ein Entfernen des Schrittzählers und ein neues Hinzufügen halfen. Das setzte aber leider den Orbit zurück und übertrug den Wert der App auf das Gerät und da es schon nach Mitternacht war, wurde die Serie unterbrochen.

Wie üblich hatte ich am Brückentag nach Christi Himmelfahrt einen Tag frei. Im Vorfeld hatte ich mir schon vorgenommen, mindestens eine Fahrradtour zu machen. Und das hat auch super geklappt. Schon am Donnerstag habe ich eine Grußkarte anlässlich eines 70. Geburtstages mit dem Fahrrad ausgefahren. Freitag passte es dann: meine Frau war an der Arbeit, der Große ging seinem Hobby Landwirtschaft nach und der Kleine war bei einem Freund. Da nutzte ich die Gelegenheit zu einer ausgiebigen Tour. 40 km in zwei Stunden. Erst Richtung Schwalmradweg und dann ein Stück auf diesem Radweg und schließlich zurück nach Hause. Das war wie ein Tag Kurzurlaub. Und auch am Samstag bin ich 20 km Radgefahren. Ich habe die Danksagungen zur Konfirmation mit dem Fahrrad ausgefahren.

Und am Sonntag stand dann das Saisonfinale unserer Fußballsenioren auf dem Programm. Eine nervenaufreibende Sache, die aber gut Ausging und uns die Meisterschaft und damit den direkten Aufstieg in die Kreisoberliga bescherte. Aber vormittags war ich so nervös, dass ich mich zur Ablenkung erst noch mal auf das Rad setzte und eine Runde drehte. So kamen über die freien Tage bei vier Touren insgesamt 92 Kilometer zusammen. Das war einfach herrlich und ich werde jetzt weiter am Ball bleiben und versuchen weitere Fahrten in meinen Alltag einzubauen.