WippeWir renovieren ja nun seit einigen Wochen unseren Flur. Inzwischen sind wir soweit fertig und es fehlen noch etwa die fünf Prozent Arbeiten, die keinen Spaß machen und deren Fertigstellung man auch nicht unmittelbar sieht.

Angefangen hat ja eigentlich alles damit, dass wir aus unserem ehemaligen Schlafzimmer und zwischenzeitlichen Spielzimmer ein Jugendzimmer für unseren Großen gemacht haben. Da an sein Zimmer angrenzend ein Begehbarer Kleiderschrank lag, haben wir den Flur etwas länger gezogen, damit wir diesen Raum weiter nutzen können ohne durch sein neues Zimmer zu müssen. Und das, obwohl wir den Raum eigentlich nur als Abstellkammer nutzen.

Nach diesen Umbaumaßnahmen haben wir aus den zwei verbleibenden Kinderzimmern durch einen neuen Türdurchbruch und schließen einer Türe ein weiteres Jugendzimmer gemacht und uns dann entschieden, den Flur neu zu machen. Und weil einige Fließen kaputt waren, gleich den Fußboden neu zu belegen.

 

Wie schon geschrieben ist jetzt soweit alles fertig. Es fehlen noch Bilder an den Wänden und das ein oder andere Möbelstück. Insbesondere Garderobenmöbel. Ein Garderobenpaneel ist bestellt und hat dezente sechs Wochen Lieferzeit aber das ist ein anderes Thema. Gestern haben wir dann einen schmalen Garderobenschrank in den Windfang gestellt und dort soll er auch stehen bleiben. Ergänzt um einen Kipp-Schuhschrank aus passendem Holz – Kernbuche.

Wie ich darauf komme? Als der Wandbelag getrocknet war habe ich die Schalter und Steckdosen wieder angebracht. Zwei Schaltwippen waren aber nicht auffindbar. Ich wusste genau sie müssen irgendwo sein aber wo nur? Am Freitag war mein Auto dann zur Inspektion und ich habe die Wartezeit genutzt um im nahegelegenen Baumarkt Ersatz zu beschaffen. Und es kam natürlich wie es kommen musste. Als wir gestern den schmalen Garderobenschrank aus meinem Büro in den Windfang tragen wollten, lag darauf das alte Telefonbord. Damit es niemandem auf den Kopf fällt nahm ich es herunter und siehe da hier lagen die beiden vermissten Schaltwippen drauf. Wie sagt man doch so schön: „In einem guten Haus geht nichts verloren“.