Vielleicht kennt ihr das ja, ihr müsst euch dringend mit Remote Desktop mit einem Rechner verbinden, werdet aber immer wieder mit der Meldung abgewiesen, dass die maximale Anzahl der Verbindungen erreicht seien. Oft liegt das daran, dass die Kollegen sich nicht abmelden, sondern das Fenster der Remotesession einfach schließen. Mit diesen Kommandos (entsprechende Rechte natürlich vorausgesetzt) lassen sich solche Leichen abmelden und man selbst kann sich wieder anmelden. Wichtig: für mögliche Datenverluste übernehme ich keine Haftung!

qwinsta.exe /server <servername>
oder
quser.exe /server <servername> (wie qwinsta mit Leerlaufzeiten der Sitzungen)

Es wird eine Liste der Sessions ausgegeben. Mit der SessionID können diese nun abgemeldet werden:
logoff <sessionID> /server <servername>

Gestern Abend erreicht mich ein Hilferuf am Telefon. Ob ich mal gucken könne, ein neuer Drucker würde nicht so funktionieren wie erhofft. Klar kann ich und ich mache mich zu Fuß auf den Weg zum Ort des Geschehens. Dort angekommen ist der Drucker schnell in Betrieb genommen. Doch der Teen des Hauses ist ziemlich verzweifelt. Er hat in mehreren Wordpad-Dateien die Kapitel eines Referats geschrieben. Dummerweise sieht man in Wordpad aber die Seitenumbrüche erst in der Druckvorschau und auch die Seitenanzeige stimmt natürlich nicht und beginnt bei jedem Dokument wieder bei 1.

Es ist natürlich kein Officepaket auf dem Rechner installiert. Einen ersten Versuch die Dateien in einem Wordpad-Dokument zusammenzuführen breche ich nach wenigen Minuten ab. Damit kann ich nicht vernünftig arbeiten. Also installiere ich LibreOffice. Damit ist es kein Problem, die Dateien zusammenzuführen und alles sieht gleich schon besser aus. Allerdings hätte ich meinen Kindern das Referat so nicht durchgehen lassen. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

Der Abend hat mich aber wieder in meinem Empfinden verstärkt, dass es einen Computerführerschein geben sollte. Und was mich noch mehr erschreckt hat, dass der scheinbar nicht nur für die ältere Generation sondern auch für die junge Generation hilfreich sein könnte. Vielleicht lässt sich da etwas raus machen. Mal sehen, welche Ideen ich dazu beim Entwurf meines „Wirtschaftsplans“ im kommenden Jahr habe.

Den richtigen Zeitpunkt für die Anschaffung von Hardware gibt es genauso wenig, wie den richtigen Zeitpunkt für die Installation eines Updates. Wenn man die Hardware gekauft hat, wird sie schon Tage später wesentlich billiger sein. Installiert man ein Update, wird kurz darauf eine Aktualisierung zur Verfügung gestellt. Und oft wird nicht alles besser aber anders.

Trotzdem habe ich es gestern Abend getan und meinen Arbeitsplatzrechner zu Hause auf Windows 10 aktualisiert. Ich hatte es vor dem schlafen gestartet. Heute Morgen mit dem Neustart hatte ich dann Windows 10. Auf den ersten Blick lief auch alles. Aber es gab schon einige Dinge die nicht so sind, wie sie sein sollten:

  • SkyDrive Link wird nicht mehr geöffnet
  • GoogleDrive Link wird nicht mehr geöffnet
  • WDSmartWare verlangt eine Anmeldung, nimmt die Daten aber nicht an
  • SpyderPro kann die Kalibrierungsdaten nicht in das Geräteprofil schreiben
  • Photoshop meckert folglich das Profil an

Das sind nur die Dinge, die mir heute Morgen vor der Arbeit kurz eingefallen sind. Was ich sonst noch testen muss habe ich mir in evernote notiert. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Windows10

Wer sich per Remote mit einem anderen Rechner verbindet (Über mstsc) kennt vielleicht auch das Problem, wie man dort den Taskmanager starten kann. Entweder Gibt man in „Programme/durchsuchen“ den Text taskmgr ein. Oder man bedient sich des Tastencodes <strg + alt + ende>.

Mich erreichte ein Hilferuf. Nach dem Upgrade eines Laptops auf Windows 10 funktioniert das WLAN nicht mehr. Am Telefon lässt sich das Problem nur schlecht bzw. gar nicht eingrenzen. Also vereinbare ich einen Termin um mir das Gerät mal vor Ort anzusehen. Ich bereite mich durch eine google-Suche auf die möglichen Ursachen und Behebungen vor. Doch alles was dort vorgeschlagen wurde bringt in meinem Fall nichts.

Das WLAN-Modul bleibt deaktiviert. Wenn man im Netzwerkcenter das WLAN anschaltet springt es gleich wieder auf aus. Mir fällt auf, dass am Gehäuse die WLAN-Leuchte auch ausbleibt. Einen Mikroschalter gibt es nicht. Aber über eine Funktionstaste und F3 soll das WLAN aktiviert werden sollen. Doch ein Druck dieser Tastenkombination bringt nichts. Doch die Lösung ist relativ einfach:

1. Rechner neu starten und das BIOS starten
Um in das BIOS eines Rechners zu gelangen muss man beim anschalten eine bestimmte Taste drücken. Welche das ist, ist aber von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. In meinem Fall zeigte das BIOS beim Hochfahren des Rechners aber die Taste an „F2 for BIOS Setup“ lautete die Ausgabe.

2. Verhalten der Funktionstasten umstellen
Unter dem Bereich Konfiguration im BIOS konnte man das Verhalten der Funktionstasten von „special“ auf „function“ umstellen. Jetzt muss man die Änderungen speichern und das BIOS verlassen. Welche Taste man dazu drücken muss zeigt das BIOS in der Regel im unteren Bereich oder in einer Seitenleiste an. Das Speichern der Änderung muss man bestätigen. Wichtig ist, dass man im BIOS nur Änderungen vornimmt bei denen man weiß, was sie bewirken. Im Notfall kann man üblicherweise die Default-Werte wieder herstellen.

3. WLAN-Modul aktivieren
Nach der Änderung am BIOS startet der Rechner üblicherweise neu. In meinem Fall war das WLAN-Modul mit dem Neustart aktiv und lies sich jetzt über <FN +F3> aktivieren und deaktivieren. Ich konnte das WLAN-Passwort eintragen und alles funktionierte zufriedenstellend.

Hier noch der Hinweis, dass man bei Änderungen am BIOS Vorsicht walten lassen muss und jeder selbst für entstehende Schäden verantwortlich ist. Wer sich nicht sicher ist, wo er was ändern muss, sollte lieber professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

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