Lesen Sie diese Nachricht bitte schnell, sie wird sich in wenigen Augenblicken selbst zerstören und in Rauch auflösen. Wenn Sie jetzt denken: „Waaas?“, geht es Ihnen genau wie mir vor einigen Tagen bei einem Kundengespräch.

Laser

MuedeSchlechterSchlafSeit dem die Uhr am letzten Oktoberwochenende wieder umgestellt wurde und die Tage zunehmend kürzer geworden sind, habe ich mir selbst eine neue Regel gegeben: Um 22 Uhr gehen meine kleinen technischen Freunde in die Nachtruhe. Das gilt für den Computer, das Tablett, das Smartphone oder die Smartwatch. Das hilft mir sehr dabei, mit dem Tag abzuschließen und die nötige Ruhe für die Nacht zu finden. Natürlich gibt es bei dringenden Terminsachen auch Ausnahmen aber diese sollten nicht wieder zur Regel werden.

Vorher war es oft so, dass bis zur Schlafenszeit am Rechner saß und gearbeitet habe. Oft habe ich die Arbeit dann nur unterbrochen, weil es einfach Zeit war zu schlafen. Dann bin ich mit dem Gefühl eigentlich nicht fertig zu sein ins Bett gegangen und morgens auch wieder früh aufgewacht – ich war ja noch nicht fertig. Das führte alles in allem zu einem unruhigen und zu kurzen Schlaf.

Neulich im Urlaub, wir waren gerade die Streif in Kitzbühel heruntergewandert und im Ort angekommen, hörte ich ein metallisches Klirren und sah eine schwarze Scheibe die Straße herunterrollen. Das Teil sah aus wie eine eloxierte Unterlegscheibe und ich dachte, sie hätte schon auf der Straße gelegen und wäre durch die Berührung mit einem Schuh in Bewegung geraten. Deswegen widmete ich der Scheibe auch keine weitere Beachtung. Dass das aber besser gewesen wäre merkte ich noch am selben Abend.  

Keine Angst, das wird hier jetzt sicher kein politischer Beitrag und auch kein Beitrag, was man noch sagen darf und was nicht. Es soll hier um was anderes gehen. Ich versuche jeden Tag eine bestimmte Schrittanzahl zu gehen. Wenn ich sie Abend noch nicht erreicht habe, gehe ich noch mal vor die Türe und gehe so lange, bis die Schritte voll sind. Manchmal sind es noch viele Schritte zu gehen, manchmal genügt eine Runde um den Block.

schwarzermann

Vor einigen Tagen war Vollmond und der kam auch gar nicht unpassend, musste ich doch noch ziemlich viele Schritte gehen. Der Mond schien so hell, dass ich sogar nachts um halb elf, noch eine Runde im Feld gehen konnte. Das wäre früher undenkbar gewesen, als Kind hätte ich viel zu viel Angst gehabt. Heut mag ich die Stimmung im Dämmerlicht in Feld und Flur. Es ist einfach etwas Besonderes, den Sternenhimmel über sich zu haben, umgeben von der Ruhe der Nacht und den Tag hinter sich zu lassen.

NebelleuchteDer Tag fing heute schon wieder super an. Mit den kälteren Temperaturen in der Nacht und der feuchteren Witterung beginnen die Tage an denen morgens Nebel über der Landschaft liegt. Da kommt besonders beim Autofahren viel Freude auf. So auch heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit. Zuerst hatte ich mehrere Autos vor mir, die wegen des Nebels nicht schneller als achtzig fuhren. Allerdings war der Nebel nicht an oder auf der Straße sondern lag, wie für den Fotografen gemacht, abseits der Straße in den Senken und Tälern. Grundsätzlich spricht ja nichts gegen eine vorsichtige und der Witterung angepasste Fahrweise aber das geht in meinen Augen doch ein bisschen weit.

Doch ich hatte einigermaßen Glück und bei der übernächsten Abfahrt bogen die Autos von der Bundesstraße in einen Ort ab. Doch schon wenige Augenblicke später fuhr wieder ein Wagen vor mir. Er hatte eine noch langsamere Geschwindigkeit und zur meiner Freude zusätzlich noch die Nebelschlussleuchten an. Das freut das Auge – besonders, wenn inzwischen kein Hauch von Nebel mehr zu sehen ist. Ich versuche auf mich aufmerksam zu machen, meine Bemühungen quittiert der Fahrer aber mit einer noch langsameren Geschwindigkeit. Wie ein Kaninchen schaue ich immer wieder in die grellroten Lichter und es dauert für mein Empfinden viel zu lange, bis ich endlich überholen kann.

Weil der Tank fast leer ist, fahre ich an die Tankstelle und da begegnet mir der Oberdepp.