Am Sonntag wurde anlässlich eines Gottesdienstes Liedzettel verteilt. Unter anderem sollte auch „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ gesungen werden. Ein Lied von 1653. Gesungen wurden drei Strophen, unter anderem die fünfte Strophe. Vielleicht verstehe ich hier auch etwas grundsätzlich falsch aber was genau machen die Hirten mit ihren Schafen? Seht selbst:

Liedzettel

Eine gesunde Lebensweise liegt voll im Trend. Egal ob Powerfood, diverse Bewegungsprogramme und Wellnessangebote – der Markt boomt. Und das nicht nur in Sachen Lebensmittel und Ernährung oder Sport, sondern auch in anderen Lebensbereichen.

Ab und zu hat man das Gefühl, dass alles vegan ist, sogar der Bus, mit dem man morgens an die Arbeit fährt. Ob das alles immer sinnvoll ist oder nicht will hier gar nicht bewerten, ich stehe ja eher auf dem Standpunkt, dass die Dosis das Gift macht und alle extreme, egal in welcher Richtung, das eigentliche Problem sind.

Aber wie gesagt, ist das hier nicht das Thema, sondern die Tatsache, dass der Trend zu einer gesunden Lebensweise nicht vor den Handwerkern Halt macht. Hier spricht man von green living und andere griffige Schlagworte, die deutlich machen sollen, wie gesund ein Produkt ist.

Für die Webseite eines Kunden, ein Malerfachbetrieb, haben wir daher einen Bereich „Nachhaltigkeit“ auf seiner Webseite ergänzt. Für diesen neuen Bereich musste ein Icon erstellt werden und unter dem Motto „der grüne Maler“ fiel mir ein Pinsel ein, an dessen Stil sich junge grüne Blätter gebildet haben, die deutlich machen sollen, wie gesund und natürlich die verwendeten Farben sind. Doch seht euch das Icon nach dem Klick selbst an.

Tag-Liste: Freitags-Füller #486

Wer auch mitmachen will kann hier alles dazu nachlesen.
Die normal geschriebenen Fragmente sind die Vorgaben, in Fettschrift meine Ergänzungen.

  1. Es kann doch nicht sein, dass alle nur noch meckern, sich aber wegducken, wenn man sie in die Pflicht nehmen will.
  2. Jede Anmerkung zu der Hitze der vergangenen Woche verbietet sich: Eier kochen.
  3. Gestern Morgenmachte ich mich zu Fuß auf den Weg um eine Hardwarelieferung an den Mann zu bringen. Zugegeben, so weit war es nicht.
  4. Für mich völlig unnötig: Stiefeletten. Entweder Halbschuhe oder Stiefel.
  5. Mich würde wirklich mal interessieren, was so viele in ihrer Freizeit machen, die sich nicht ehrenamtlich engagieren.
  6. Netflix brauche ich wirklich nicht. Wir haben Amazon prime, ein Skyabo. Wirklich nutzen tue ich persönlich das Ganze aber kaum.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich aufden Start in das Wochenende und dass ich mein Auto wieder aus der Werkstatt abholen kann, morgen habe ich geplant, Fotos und Videos von der diesjährigen „Mais-Silo-Aktion“ zu machen und Sonntag möchte ichden großen Gottesdienst besuchen und spätestens dann meine neuen Laufschuhe ausführen!
Tag-Liste: Freitags-Füller #485

Wer auch mitmachen will kann hier alles dazu nachlesen.
Die normal geschriebenen Fragmente sind die Vorgaben, in Fettschrift meine Ergänzungen.

  1. Eigentlich müsste ich an unserem Haus das Holz neu streichen, wenigstens an der Wetterseite.
  1. Lieber sitze ich am Rand als in der Mitte.
  1. Unter dem Tisch steht meine Teekanne, wegen der Hitze der letzten Wochen schon länger ungenutzt.
  1. Manchmal sind günstige Lösungen genauso gut.
  1. Solange noch Sommer istmuss man sich draußen im Freien bewegen und das gute Wetter nutzen.
  1. Ein einfacher Rührkuchen, nicht so gut durchgebacken und gerne mit Wasserrand – das ist mein Lieblingskuchen.
  1. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine kurze ehrenamtliche Veranstaltung und einen Abend zu Hause, morgen habe ich geplant, die Aufräumarbeiten an meinem Büro fortzusetzen und Sonntag möchte ichzum zweiten Meisterschaftsspiel vom Großen und das nächste Heimspiel unserer Senioren über die Bühne bringen!

StuermchenAm vergangenen Donnerstag sollte nach wochenlanger Hitze und Trockenheit eine Kaltfront durchziehen. Es waren örtlich heftige Gewitter mit Unwetterpotential angekündigt. Leider hat es einige Orte auch ziemlich erwischt. Bei uns zu Hause fing es auch ziemlich bedrohlich an. Es wurde zunehmend dunkler und ein frischer Wind kam auf. Blitze zuckten in der schnell vorbeiziehenden niedrigen Wolkendecke. Ein Grollen und Tosen war zu hören und wir machten uns auf das Schlimmste gefasst. Die Feuerwehr hatte sogar schon mal vorsorglich einen Krisenstab im Rathaus eingerichtet.

Doch so schnell wie es gekommen war, war der Spuk auch wieder vorbei. Nach wenigen Minuten normalisierte sich alles wieder. Es war kaum Regen gefallen und die Schäden waren überschaubar. Dennoch bekam ich wetterbedingt etwas zu tun: Am Sportplatz waren zwei unterarmdicke Äste von einem Baum auf die Straße gestürzt und unsere Werbebanden waren auf der ganzen Länge umgeweht worden. Dafür war auch ein bisschen die wochenlange Trockenheit, da sich die Erdnägel nicht weit genug in den trockenen und knochenharten Boden treiben ließen.

Nachdem wir alle Banden wieder aufgestellt hatten, band ich jeden einzelnen Ständer an der Barriere fest. Damit sollte alles wetterfest verankert sein und die Banden keinen Ärger mehr machen. Geärgert habe ich mich darüber, dass natürlich alle Banden, wie Marmeladenbrote, auf der Vorderseite gelandet waren und an ihnen trockenes Gras und anderer Schmutz klebte. Da hätte ich mir die Reinigung auch schenken können...