Tag-Liste: Freitags-Füller #462

Wer auch mitmachen will kann hier alles dazu nachlesen.
Die normal geschriebenen Fragmente sind die Vorgaben, in Fettschrift meine Ergänzungen.

1. Wir haben nicht mehr lange bis zu unserem ersten Urlaub in 2018.

2. Ob es ankommt wird sich zeigen.

3. Ich habe gerätselt an was es liegen könnte, komme aber nicht darauf.

4. Wenn man auf Mails gar nicht reagiert, finde ich es schon ein wenig ignorant.

5. Heute ist die Entscheidung gefallen und ich werde die kommende Dienstreise nach München seit längerem Mal wieder mit dem Zug antreten.

6. Obst und mal ein Stück Wurst ist mein Snack am Abend.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine größere Laufrunde, morgen habe ich geplant, in einem Schaukasten die Aushänge zu erneuern und einen Kunden Aufkleber zu bringen und Ideen für Visitenkarten zu sammeln und Sonntag möchte ich zum Testspiel vom Großen und das angekündigte, trocken-kalte Winterwetter genießen!

MilchtueteAls ich heute Morgen an der Arbeit die Milchtüte aufreißen wollte, ist mir die Lasche des Kunststoffverschlusses abgerissen. Ohne Werkzeug ließ sich die Milch nicht öffnen. Gut, dass wir hier im Office eine Zange liegen haben (fragen sie nicht) und ich so Abhilfe schaffen konnte. Durch das Missgeschick ausgelöst habe ich mir überlegt, was genau eigentlich so schlecht daran war, die Milchtüte an einer Ecke aufzuschneiden. Für die jüngeren Leser: Früher hat man einfach eine der seitlichen laschen hochgeklappt, die Ecke abgerissen oder besser abgeschnitten und die Milch aus dieser Öffnung ausgegossen.

Zugegeben auch das hat zu Problemen geführt. Wurde gerissen blieb oft etwas Folie aus der Innenseite der Verpackung hängen und sorgte für ein unschönes Tropfen und bei relativ vollem Karton schwappte der Inhalt mehr heraus als er floss. Und jeder mit einem besonders ausgeprägten Hygienebedürfnis schlägt vermutlich die Hände über dem Kopf zusammen. Allerdings kann ich mich auch nicht daran erinnern, dass wir wegen Milchgenuss ständig eine Magenverstimmung gehabt hätten.

Bei genauerem Nachdenken entpuppt sich die Vergangenheit oft gar nicht als so rosig. Zum Beispiel brauchte man früher zum Telefonieren nicht nur Kleingeld sondern auch eine Telefonzelle. Die gab es nicht überall und oft war es so, dass man eben kein Kleingeld hatte, wenn man einen der gelben Kästen gefunden hatte. Heute nimmt man sein Handy und ist überall erreichbar und nicht nur dass, das Internet hat man auch überall dabei.

Oder die Empfangsstörungen beim Radio oder Fernsehen wenn in der Nachbarschaft bestimmte elektrische Geräte betrieben wurden. Zum Beispiel eine elektrische Kaffeemühle. Dann rauschte das Radio und das Fernsehbild zeigte nur noch Streifen. Und betrachtet man das genauer fällt auch auf, wie einfach man heute eine gute Tasse Kaffee bekommt. Man stellt nur noch die Tasse unter den Vollautomaten und drückt einen Knopf.

Wenn man bei Datenbanken komplexere Verarbeitungen durchführen muss, kommt man meist um die Verwendung eines cursors nicht herum. Doch jeder, der schon mal einen cursor verwendet hat kennt bestimmt das Problem: Das Statement zum Sammeln der Daten ist geschrieben und funktioniert, die Ausführung dauert nur wenige Sekunden. Jetzt noch den cursor aufsetzen und den Durchlauf testen. Und merkwürdigerweise dauert dasselbe Statement mit einem Cursor wesentlich länger – der Faktor 100 ist hier keine Seltenheit.

declare @custid t_d_id
declare @name varchar(255)
declare @firstname varchar (255)

declare c cursor for 
	select cu.r_customerid, t_lastname, t_firstname
	from [sql-uptime-sht].uptimedata.dbo.customer cu
open c
fetch next from c into @custid, @name, @firstname
while @@fetch_status = 0 begin
	print @custid
	fetch next from c into @custid, @name, @firstname
end
close c
deallocate c

 Langsame Verarbeitung des cursors

Das liegt daran, dass der Standardcursortyp ein dynamischer cursor ist. D.h. der SQL-Server prüft die Bedingungen bei jedem fetch-Aufruf und das zieht die Performance so deutlich nach unten.

Tag-Liste: Freitags-Füller #461

Wer auch mitmachen will kann hier alles dazu nachlesen.
Die normal geschriebenen Fragmente sind die Vorgaben, in Fettschrift meine Ergänzungen.

1. Die Kombination aus Sturheit und Rechthaberei ist eine gefährliche Mischung.

2. So manche Kommentare und Anmerkungen sind einfach überflüssig.

3. Pizza mit Blauschimmelkäse, eine Fehlbestellung, und ich habe es gegessen.

4. Das nasskalte Wetter ist einfach ungemütlich.

5. Ich sag besser nicht, was ich davon halte.

6. Warum finden Olympische Winterspiele nicht dort statt, wo sich die Menschen auch dafür interessieren? Die leeren Sportstätten geben ein jämmerliches Bild ab.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die letzte Vorstandssitzung in dieser Woche, morgen habe ich geplant, die Gästezeitung weitestgehend fertigzustellen und Sonntag möchte ich einfach mal Sonntag haben!

NaseJeder kennt vermutlich das Phänomen, dass die Nase anfängt zu tropfen wenn es draußen sehr kalt ist. Man spricht dann vom sogenannten Kälteschnupfen. Durch Anschwellen der Nasenschleimhäute und Erhöhung der Sekretproduktion versucht der Körper die Luft aufzuwärmen. Wenn man dann wieder im Warmen ist, löst sich das Problem meist schnell von alleine.

Natürlich läuft die Nase manchmal auch bei einem grippalen Infekt sehr stark und man kommt mit dem Putzen nicht nach. Keine große Sache – eigentlich.Neulich beim Metzger überkam mich allerdings etwas der Würgereiz. Die Fleischereifachverkäuferin hatte offensichtlich Schnupfen. Wenigstens lies das laute Hochziehen des Nasenschleims dies vermuten. Weil vor mir ein junger Mann Frühstück für eine größere Firma holte, hatte ich auch länger Zeit das Schauspiel zu beobachten. Immer wieder bildete sich ein Tropfen an der Nasenspitze der jungen Frau. Immer wieder wurde er kurz vor dem Fallen nach innen gezogen oder mit dem Ärmel weggewischt. Wirklich immer? Ich will gar nicht darüber nachdenken!

Als ich an der Reihe war, bestellte ich meine zwei belegten Frühstücksbrötchen und versuchte genau die Nasentropfen zu beobachten. Soweit ich es beurteilen kann, fiel nichts davon auf meine Brötchen. Trotzdem überkam mich beim Essen ein mulmiges Gefühl, um nicht vom Würgereiz zu sprechen.