Den richtigen Zeitpunkt für die Anschaffung von Hardware gibt es genauso wenig, wie den richtigen Zeitpunkt für die Installation eines Updates. Wenn man die Hardware gekauft hat, wird sie schon Tage später wesentlich billiger sein. Installiert man ein Update, wird kurz darauf eine Aktualisierung zur Verfügung gestellt. Und oft wird nicht alles besser aber anders.
Trotzdem habe ich es gestern Abend getan und meinen Arbeitsplatzrechner zu Hause auf Windows 10 aktualisiert. Ich hatte es vor dem schlafen gestartet. Heute Morgen mit dem Neustart hatte ich dann Windows 10. Auf den ersten Blick lief auch alles. Aber es gab schon einige Dinge die nicht so sind, wie sie sein sollten:
- SkyDrive Link wird nicht mehr geöffnet
- GoogleDrive Link wird nicht mehr geöffnet
- WDSmartWare verlangt eine Anmeldung, nimmt die Daten aber nicht an
- SpyderPro kann die Kalibrierungsdaten nicht in das Geräteprofil schreiben
- Photoshop meckert folglich das Profil an
Das sind nur die Dinge, die mir heute Morgen vor der Arbeit kurz eingefallen sind. Was ich sonst noch testen muss habe ich mir in evernote notiert. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Wer sich per Remote mit einem anderen Rechner verbindet (Über mstsc) kennt vielleicht auch das Problem, wie man dort den Taskmanager starten kann. Entweder Gibt man in „Programme/durchsuchen“ den Text taskmgr ein. Oder man bedient sich des Tastencodes <strg + alt + ende>.
Mich erreichte ein Hilferuf. Nach dem Upgrade eines Laptops auf Windows 10 funktioniert das WLAN nicht mehr. Am Telefon lässt sich das Problem nur schlecht bzw. gar nicht eingrenzen. Also vereinbare ich einen Termin um mir das Gerät mal vor Ort anzusehen. Ich bereite mich durch eine google-Suche auf die möglichen Ursachen und Behebungen vor. Doch alles was dort vorgeschlagen wurde bringt in meinem Fall nichts.
Das WLAN-Modul bleibt deaktiviert. Wenn man im Netzwerkcenter das WLAN anschaltet springt es gleich wieder auf aus. Mir fällt auf, dass am Gehäuse die WLAN-Leuchte auch ausbleibt. Einen Mikroschalter gibt es nicht. Aber über eine Funktionstaste und F3 soll das WLAN aktiviert werden sollen. Doch ein Druck dieser Tastenkombination bringt nichts. Doch die Lösung ist relativ einfach:
1. Rechner neu starten und das BIOS starten
Um in das BIOS eines Rechners zu gelangen muss man beim anschalten eine bestimmte Taste drücken. Welche das ist, ist aber von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. In meinem Fall zeigte das BIOS beim Hochfahren des Rechners aber die Taste an „F2 for BIOS Setup“ lautete die Ausgabe.
2. Verhalten der Funktionstasten umstellen
Unter dem Bereich Konfiguration im BIOS konnte man das Verhalten der Funktionstasten von „special“ auf „function“ umstellen. Jetzt muss man die Änderungen speichern und das BIOS verlassen. Welche Taste man dazu drücken muss zeigt das BIOS in der Regel im unteren Bereich oder in einer Seitenleiste an. Das Speichern der Änderung muss man bestätigen. Wichtig ist, dass man im BIOS nur Änderungen vornimmt bei denen man weiß, was sie bewirken. Im Notfall kann man üblicherweise die Default-Werte wieder herstellen.
3. WLAN-Modul aktivieren
Nach der Änderung am BIOS startet der Rechner üblicherweise neu. In meinem Fall war das WLAN-Modul mit dem Neustart aktiv und lies sich jetzt über <FN +F3> aktivieren und deaktivieren. Ich konnte das WLAN-Passwort eintragen und alles funktionierte zufriedenstellend.
Hier noch der Hinweis, dass man bei Änderungen am BIOS Vorsicht walten lassen muss und jeder selbst für entstehende Schäden verantwortlich ist. Wer sich nicht sicher ist, wo er was ändern muss, sollte lieber professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
Wer glaubt, dass es ohne Probleme möglich ist Mails von OutlookExpress (OE) in ein Outlook (O) zu bekommen der irrt gewaltig. Obwohl beide Programme von Microsoft sind. Wie beschrieben hatte ich die gesicherten Mails aus OE in Windows Live Mail (WLM) importiert. Das ging auch gut und ohne Probleme. Dort sollte man dann Mails direkt in ein O exportieren können. Doch der Kundenrechner weigerte sich partout und es wurde immer wieder angezeigt, dass Outlook nicht der Standardclient für Mails sei. So war ein Import nicht möglich.
Eine kute Suche im Netz brachte zu Tage, das WLM wohl nicht mit 64 Bit-Outlook klar kommt. Da war guter Rat erstmal teuer, aber mit dem Stellar DBX to PST Converter (http://www.stellarinfo.com/email-repair/dbx-pst-converter.php) war es problemlos möglich und die gesicherten Mails und lokalen Ordner wurden korrekt an das ausgewählte Outlookkonto angefügt. Von mir gibt es also eine klare Empfehlung! Allerdings frage ich mich, warum man es von Microsoft so schwer gemacht bekommt, wenn man von einem kostenlosen Produkt aus dem Hause auf ein bezahltes Produkt wechseln möchte.
Hin und wieder gibt es große Probleme, wenn man eine Komponente installieren will, die schon etwas in die Jahre gekommen ist. So auch hier an der Arbeit, als es mir einfach nicht gelingen wollte, eine Entwicklungskomponente zu installieren. Das Setup (eine msi-Datei) brach einfach ohne eine Fehlermeldung ab. Die Ursache ließ sich nicht herausbekommen. Letztlich habe ich es mit dem folgenden Trick hinbekommen.
In einer mit Administratorrechten gestarteten Dos-Shell startet man das Setup per Kommandozeile und msiexec. Mit einem entsprechend hohen Loglevel bekommt man ggf. einen Hinweis auf die Fehlerursache. Bei mir war es sogar so, dass das Setup so gestartet ohne Probleme durchgelaufen ist.
msiexec /i C1StudioNET2_T306.msi /lv install.log
